Krankenhäuser in den größeren Städten von Japan entsprechen meist europäischem Standard. Obwohl es dort englisch- und deutschsprachige Ärzte gibt, kann die Kommunikation mit anderen Ärzten trotzdem sehr schwierig sein. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist sehr zu empfehlen. Bei Fragen einer adäquaten Reisekrankenversicherung sprechen Sie uns bitte an.
Die Gesamtbevölkerung in Japan beträgt im Moment ungefähr 123 Millionen Menschen. Die Bevölkerungsdichte wird mit durchschnittlich 333 Einwohnern pro Quadratkilometer angegeben, liegt aber eigentlich höher, da große Teile des Landes nicht bewohnbar sind. Fast 80 % aller Japaner leben in den städtischen Gebieten. Davon leben ca. 14 Millionen Menschen in Tokyo, der Hauptstadt von Japan.
Die elektrische Spannung ist in Japan mit 100 Volt niedriger als in Deutschland. Geräte, die auf die in Deutschland übliche Spannung eingestellt sind, laden in Japan langsamer. Die japanischen Stecker mit zwei flachen Bolzen werden als A-Stecker bezeichnet. Stecker mit zwei dicken, runden Bolzen, wie in Deutschland üblich, heißen C-Stecker. Sie benötigen einen „C nach A-Stecker“ für Reisen nach Japan, wenn Sie Ihre deutschen Geräte dort verwenden möchten, alternativ einen Universalstecker.
Die japanische Küche ist sehr vielfältig. Die köstlichen Gerichte sind selten stark gewürzt, viel mehr kommt es auf den Eigengeschmack der einzelnen Zutaten an und die besondere Zusammenstellung verschiedener Formen und Farben auf den Tellern. Grundlage bildet der gekochte Reis, dem je nach kulinarischem Belieben Fisch, Fleisch oder Gemüse hinzugefügt wird. Frisches Gemüse wird nur kurz gegart. Wenn Sie mit Japanern zum Essen gehen, gibt eine Person die Bestellung für alle auf und die Gerichte werden geteilt. Vermeiden Sie, sich am Tisch die Nase zu putzen. Dies gilt in Japan als unschicklich.
Das Leitungswasser in Japan ist im Allgemeinen genieß- und trinkbar. Da es aber mit Chlor versetzt ist, ist es jedoch wenig schmackhaft.
Das Fotografieren von Menschen erfordert auch in Japan Fingerspitzengefühl. Nicht jeder möchte unfreiwillig zum Fotomodell werden. Bevor Sie auf den Auslöser drücken, vergewissern Sie sich – bei Sprachbarrieren durch Zeigen auf die Kamera –, ob das Modell mit dem Foto einverstanden ist. Ein Nicken des Gegenübers signalisiert Zustimmung. Das Fotografieren auf Flughäfen ist generell verboten, auch in einigen Tempeln. Es ist ratsam Hinweisschilder zu beachten oder sich beim Reiseleiter, bei Unsicherheit zu erkundigen. Das Fotografieren von militärischen oder staatlichen Einrichtungen ist immer problematisch.
In Japan ist der Japanische Yen (JPY) die offizielle Währung. Für tagesaktuelle Werte kann ein Währungsrechner wie www.oanda.com genutzt werden. Bargeld kann an den Automaten der SevenEleven-Supermärkte (24 Stunden geöffnet) sowie an Automaten in Postfilialen, AEON Bank, Lawson ATM und FamilyMart abgehoben werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, Ihre Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu überprüfen und ggf. aufzufrischen. Da Impfempfehlungen je nach Region und Reisezeit variieren, ist eine fachärztliche Beratung durch einen Hausarzt oder ein Tropeninstitut ratsam. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes sowie beim RKI.
Schmutzige und ungepflegte Kleidung sorgen im Allgemeinen in vielen Ländern schnell für Irritation oder Ablehnung – auch in Japan. Deshalb wird eine Kombination aus lässig-bequemer und gut aussehender Kleidung empfohlen. Für Frauen gilt: Weite Ausschnitte und kniekurze Röcke sind in ganz Asien generell nicht gerne gesehen. Daher sollte Ihr Kleidungsstil schlicht, seriös und nicht zu auffällig sein.
Bei einer Landesfläche von 377.915 km² herrschen in Japan nicht überall die gleichen Klimabedingungen. Insgesamt hat Japan ein sehr gemäßigtes Klima. Der Winter ist sehr kühl und sonnig, sehr kalt kann es allerdings auf Hokkaido werden, wo in den kalten Monaten bis zu vier Monate Schnee liegen kann. Der Sommer ist je nach Region warm bis sehr heiß. Die Temperaturen im Frühling und im Herbst sind mild und angenehm.
Regenfälle gibt es ganzjährig. Die meisten Niederschläge fallen in den Sommermonaten, von Juni bis Anfang Juli.
Besuchen Sie hierzu die Seite des Auswärtigen Amtes, um die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise zu erfahren (www.auswaertiges-amt.de) .
Die offizielle Landessprache ist Japanisch. Neben der Landessprache wird auch Englisch gesprochen.
In Japan herrscht parlamentarische Monarchie.
Kaiser Naruhito
In Japan ist die Nutzung der eigenen Mobiltelefonnummer mittlerweile möglich, allerdings sollten Sie sich vor der Abreise bei seinem örtlichen Anbieter informieren, ob das Mobiltelefon vor Ort betrieben werden kann. In Japan sind die Mobilfunknetze inzwischen auf 4G und 5G umgestiegen.
Alternativ bieten sich Prepaid-SIM-Karten oder eSIM-Tarife an, die direkt am Flughafen oder online erhältlich sind und sowohl Daten- als auch Telefoniedienste bieten.
Trinkgeld ist in Japan unüblich, denn guter Service ist für Japaner eine Selbstverständlichkeit. Nur an Orten, die sehr viele Touristen besuchen, freut man sich im Restaurant über 10% Trinkgeld. Wenn Sie Reiseleiter/Fahrer Ihre Anerkennung für besonders guten Service zeigen möchten, empfehlen wir eine Einladung auf ein Getränk oder zum Essen.
Die Höflichkeitsregeln, die von der Mehrheit der Japaner beachtet werden, weichen in vieler Hinsicht von den europäischen Regeln ab. Den Japanern ist dieser Unterschied allerdings bewusst, weshalb sie es auch akzeptieren, dass Ausländer nicht alle Sitten und Gebräuche kennen. Die Kommunikation zwischen den Japanern ist sehr indirekt. Um die Harmonie nicht zu gefährden, wird man statt dem Wort „nein“ häufig „vielleicht“ „später“ oder ein „ja“ als Antwort hören. Letzteres bedeutet aber nicht unbedingt eine Bejahung.
Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen benötigen Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum. Bei der Ankunft am Flughafen wird automatisch eine Aufenthaltserlaubnis (Landing Permission) in den Pass geklebt.
Einreise- und Visabestimmungen können sich kurzfristig ändern. Die hier aufgeführten Angaben dienen als erste Orientierung. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes. Gerne beraten wir Sie im Rahmen Ihrer Reise persönlich.
Der Zeitunterschied beträgt im Sommer (MESZ) +7 Stunden und im Winter (MEZ) + 8 Stunden.
Bitte informieren Sie sich im Internet über die aktuell geltenden Bestimmungen. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. Die meisten Antiquitäten dürfen nur mitgenommen werden, wenn sie von den örtlichen Behörden genehmigt wurden. Für die Einreise nach Deutschland finden Sie nähere Informationen unter www.zoll.de
Montag - Freitag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Für eine Beratung vor Ort vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin.