Okinawa

Okinawa - Inseln des Churaumi-Meeres

Für die Deutschen ist Mallorca und für die Amerikaner ist Hawaii die ideale Ferieninsel. Die Japaner haben Okinawa. Jährlich besuchen 6 Millionen Japaner die Insel und verbringen hier ihre Ferien. Hierzulande ist Okinawa noch weitgehend unbekannt. Doch gerade diese Inselgruppe hat alles zu bieten, wonach sich Urlaubsreisende sehnen. Das Klima ist das ganze Jahr angenehm warm. Eine abwechslungsreiche Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die herrlichen Sandstrände sind nicht so überfüllt wie in anderen Tourismuszentren und auch der kulturhistorisch interessierte Besucher kommt auf seine Kosten.

Okinawa ist eine Inselgruppe, die im südlichen Teil von Japan liegt. Insgesamt besteht sie aus vier Hauptinseln und rund 160 kleinen Inseln, die sich über eine Länge von fast 1.000 Kilometern erstrecken. Nur 49 der kleineren Inseln sind bewohnt. Westlich der Okinawa Inseln liegt das Westchinesische Meer, auf der Ostseite befindet sich der Pazifik. Die Hauptinsel trägt den Namen Okinawa Honto. Diese ist die größte der Inselgruppe. Hier befindet sich auch die Präfekturhauptstadt Naha. Die drei anderen großen Inseln heißen Myako, Ishigaki und Iriomote.

Strand von Okinawa, Japan Reisen

Durch das ganzjährig feuchtwarme Klima der Inseln herrscht eine üppige Vegetation. Auch zahlreiche seltene Tiere findet man hier vor. So wird die Inselgruppe auch als "Galapagos des Ostens" bezeichnet. Okinawa wird von zahlreichen Korallenriffen umgeben. Gerade die kleineren südlichen Inseln gelten wegen der Unberührtheit der Natur als Paradies für Tauchsportler. Der Norden der Hauptinsel ist dagegen von grünen Bergen geprägt. An der Westseite von Okinawa Honto befinden sich eine einzigartige Steilküstenlandschaft. Um ihren Erhalt zu sichern, wurde dieser Teil der Hauptinsel zum Okinawa-Küsten-Nationalpark erklärt.

Okinawa verfügt über eine über tausendjährige Geschichte. Bis in das 16. Jahrhundert stand die Inselgruppe unter der Herrschaft des Königreiches Ryukyu. Im Jahr 1609 wurde durch eine Invasion japanischer Samurais das Königreich Ryukyu dem japanischen Einflussgebiet eingegliedert. Bis 1879 bestand das Königreich offiziell jedoch weiter. Erst danach wurde Okinawa ein Teil Japans. Auf den Inseln lassen sich noch viele Spuren aus dieser historischen Vergangenheit finden. So wurden insgesamt neun historisch wertvolle Stätten auf Okinawa in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Sehr sehenswert ist die auf einer Anhöhe gelegen Burg Shuri. Sie wurde im Jahr 1429 erbaut und war der Herrschaftspalast des Königreichs Ryukyu. Das Hauptgebäude beeindruckt auch heute noch durch seine Schönheit. Zu der damaligen Zeit war es das größte Holzgebäude im gesamten Königreich. Besuchen sollten Sie auch die königlichen Grabstätten Tam-udun. In den drei großflächig angelegten Grabkammern ruhen die Gebeine der königlichen Familie. Von der Burg Shuri ist die Grabstätte mit einem kleinen Fußmarsch gut zu erreichen.

Shuri Castle auf der Insel Okinawa, Japan Reisen

Berühmt ist Okinawa zudem für eine besonders gesunde Kulinarik. So werden zu nahezu allen Gerichten einheimische Kräuter und Seetang gereicht. Diese gelten als Garant für ein langes Leben. Geprägt wurde die regionale Küche von der chinesischen und japanischen Esskultur. Neben viel Gemüse wird insbesondere Schweinefleisch in allen Zubereitungsvarianten gereicht.

Mit Stränden, die mit ihrer unberührten Schönheit faszinieren, ist Okinawa prädestiniert für einen erholsamen Badeaufenthalt. Da sich in Japan das Sonnenbaden am Strand keiner sonderlich großen Beliebtheit erfreut, können Sie hier noch fast menschenleere Strände vorfinden. Genießen Sie die Stille, nur unterbrochen vom sanften Rauschen der Wellen.

Sonnenuntergang auf der Insel Okinawa, Japan Reisen
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