Sensoji Tempel - Japan
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Reise-Blog Japan

Stephanie Färber unterwegs in Japan Teil 3

Im dritten Abschnitt ihres Reiseberichts erzählt Stephanie von Ihren Erlebnissen in den Japanischen Alpen: von ihrem Besuch in dem kleinen Dorf Shirakawago, einem Abstecher nach Takayama sowie vom Besuch der Großstädte Kyoto und Osaka.

Durch die Natur nach Shirakawago

Mit dem Bus geht es heute Morgen in die Japanischen Alpen, genauer gesagt in das kleine Gebirgsdörfchen Shirakawago. Schon allein die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis und wir passieren grüne Berge, tiefe Schluchten und blaue Seen soweit das Auge reicht. Nach nur eineinhalb Stunden Fahrt erreichen wir das historische Dorf im Flusstal des Shogawa, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und entsprechend gut besucht ist. Heute sind vor allem zahlreiche japanische Schulklassen unterwegs, die sich aber ganz gut über die gesamte Fläche verteilen. Das Besondere an diesem hübschen Dorf sind seine großen Bauernhäuser im Gassho-Zukuri-Stil mit ihren strohgedeckten, bis zu 60 Grad steilen Dächern, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnern. Im Winter schneit es hier sehr viel, doch durch ihre Bauweise halten die Dächer den Schneemassen Stand.

Wer einen schönen Überblick über das Dorf genießen möchte, fährt am besten mit dem Shuttlebus hinauf zur Anhöhe Ogimachijoseki. Die Sportlicheren nutzen den Wanderweg hinauf. Ob zu Fuß oder per Bus, dort oben bietet sich Ihnen ein toller Blick auf das zauberhafte Örtchen. Am besten: einfach genießen!

Japan - Aussichtsplattform auf Shirakawago

Traditionelle Leckereien in Takayama

Nach einem leckeren Mittagessen bestehend aus Gemüse, Kräutern und Fisch aus der Region fahre ich weiter nach Takayama, das für seine traditionellen Kneipen, Sake-Brauereien und hübschen Geschäfte bekannt ist und sich viel von seinem ursprünglichen Charme bewahren konnte. Hier erwartet mich bereits mein nächster Reiseleiter, der mich durch die Gassen von Takayama führt und mir viel Interessantes über die ganz besonderen Spezialitäten erzählt, die man nur hier bekommt. Aufgrund seiner Lage in den Japanischen Alpen hat Takayama nämlich seine ganz eigenen Leckereien entwickelt wie etwa verschiedene Arten von Tofu oder Miso, mit dem hier sehr viel gekocht wird. Aber auch besonders guten Sake, wovon ich mich auch gleich selbst überzeugen darf. Von ganz mild über fruchtig bis richtig stark: für jeden Geschmack gibt es hier den richtigen Sake. Ob in einer Brauerei frisch gebrauter Sake erhältlich ist, sieht man am aus Zedernästen gebundenen Ball vor der Tür. Ist es grün, gibt es dort frischgebrauten Sake. Ist der Ball braun, ist der letzte Braugang schon ein wenig her.

Bevor es heute weitergeht nach Kyoto, lege ich noch einen Abstecher beim Miyagawa Morgenmarkt ein. Leider herrscht hier aufgrund des starken Regenfalls heute nicht so großer Andrang, doch ein paar Stände laden dennoch zum Stöbern ein. Anschließend mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof, von wo aus mich der Hida-Express innerhalb von zweieinhalb Stunden zunächst nach Nagoya bringt. Dort steige ich um in den Hikari-Zug und erreiche nur weitere knapp 40 Minuten später die ehemalige Kaiserstadt Kyoto. Auch heute reise ich wieder mit leichtem Gepäck, mein Koffer wird für mich nach Osaka geschickt.

Japan - Guide in Takayama

Geisha-Viertel und Teezeremonie in Kyoto

Nach einer Hotelinspektion und einer kurzen Erholungspause erwartet mich heute ein absolutes Highlight, worauf ich mich schon lange gefreut habe: ich werde an einer traditionellen Teezeremonie teilnehmen. Bevor es jedoch soweit ist, zeigt mir meine Reiseleiterin zunächst ein wenig die Stadt. Gemeinsam schlendern wir durch das berühmte Geisha-Viertel Gion, über das meine Reiseleiterin einiges zu erzählen weiß. Dann endlich kommen wir am Ort der Teezeremonie an: ein privates Haus mit eigenem kleinen Teeraum und privatem Tempelchen. Meine Reiseleiterin führt mich durch den kleinen Garten, der im Zwielicht ein wenig verzaubert wirkt, wo wir auf die Herrin des Hauses treffen: eine in einen eleganten Kimono gekleidete Dame, die mir zunächst zeigt, wie man sich vor der Zeremonie richtig waschen muss. Das ist wichtig, um für dieses bedeutungsvolle Ritual würdig zu sein. Anschließend betreten wir auf Knien rutschend den Raum, in dem die Teezeremonie stattfinden wird. Mit grazilen Bewegungen, wie ich sie noch nie an jemandem gesehen habe, säubert sie nun zunächst die Instrumente bevor sie den Tee zubereitet, den sie mir anschließend, zusammen mit etwas Süßem, serviert. Er schmeckt etwas herb, aber köstlich. Dann bin ich an der Reihe und versuche mich unter ihrer Anleitung selbst in der richtigen Zubereitung des Tees, was mir auch ganz gut gelingt. Dann erwartet uns ein weiteres besonderes Erlebnis: ein Mönch weiht uns in die Zen-Meditation ein. Es ist gar nicht so einfach, den Kopf von sämtlichen Gedanken zu befreien, doch unvergleichlich entspannend.

Japan - Geisha Viertel Gion in Tokyo

Noch mit diesen besonderen Eindrücken im Kopf, besuchen wir anschließend den Kiyomizu Tempel, der für seine hölzerne Veranda bekannt ist, von der aus man einen fantastischen Blick auf die Stadt hat. Besonders schön ist der Blick natürlich zur Kirschblüten- oder Herbstlaubfärbung. Aber auch jetzt, im Sommer und bei Regen, genieße ich nicht nur die tolle Aussicht, sondern auch diese ganz besondere Atmosphäre sowie die Ruhe, die ich hier trotz der vielen Besucher empfinde. Und natürlich koste ich auch das „heilige Wasser“, das dem Trinkenden Gesundheit und ein langes Leben schenken soll. Anschließend schlendern wir noch ein wenig durch Higashiyama, ein von Souvenirständen gesäumtes Viertel, bevor wir diesen erlebnisreichen Tag mit einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

Japan - Schrein in Kyoto

Fahrradtour durch Kyoto

 Nach dem Frühstück steht heute eine Fahrradtour auf dem Programm, die für mich ein weiteres Highlight Kyotos, aber auch meiner Japanreise darstellt. Gut gestärkt, treffe ich ganz in der Nähe des Bahnhofs auf meine Reiseleiterin, die mir zunächst einiges zum Straßenverkehr in Kyoto erklärt. Außerdem besprechen wir die Zeichen, die sie mir während der Fahrt geben wird, an denen ich mich in Hinsicht auf Richtung, Geschwindigkeit et cetera orientieren kann. Dann geht es los und wir fahren zunächst durch das Geisha-Viertel von Gion, wo ich noch einiges Neues über das Leben der Geishas und die Ausbildung der Meikos lerne. Anschließend geht es entlang des Kanals, weiter vorbei an Schreinen und Tempeln, durch den Park des ehemaligen Kaiserpalasts und über die berühmte Brücke, die im Film „Die Geisha“ zu sehen war. Vom Fahrrad aus erlebt man die Stadt noch einmal ganz anders und hat unterwegs immer wieder Gelegenheit zu kurzen Stopps. Nach etwa zwei Stunden fahren wir entlang des Kamogawa-Flusses zurück zum Bahnhof, wo ich mein Fahrrad abgebe.

Japan - Fahrradtour in Kyoto

Osaka - Tradition und Moderne vereint

Von dort aus geht es gleich weiter in die letzte Station meiner Reise: in die quirlige Handelsstadt Osaka. Gemeinsam mit meinem neuen Reiseleiter schlendere ich zunächst ein wenig durch Dotonbori, das Viertel am Dotonbori-Kanal. Einst ein Theaterviertel, ist es  heute bekannt für sein Nachtleben, bunte Reklameschilder wie etwa den "Running Man" der Firma Glico, und vor allem sein Streetfoot. Doch auch einige der bekanntesten Restaurants Osakas befinden sich hier wie etwa das „Kani Doraku“, ein Krabbenrestaurant, an dessen Fassade eine gewaltige Krabbe hängt, die Besuchern schon von weitem den Weg hierher weist. Oder Zubora-ya, dessen Eingang ein riesiger Kugelfisch markiert.

Japan - Osaka - Dotonbori

Unser nächstes Ziel ist die Burg von Osaka, die wir mit dem Taxi erreichen. Die Burg ist das Wahrzeichen und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unbedingt ein wenig Zeit einplanen, um in Ruhe auf Erkundungstour gehen zu können.

Japan - Osaka Castle

Über den Dächern Osakas

Mein letztes Ziel ist heute das Umeda Sky Building, das aus zwei durch einen Steg miteinander verbundenen, 40-Stockwerke-hohen Türmen besteht. Die Aussichtsplattform erreicht man über einen Lift mit Glasfront. Dort oben lasse ich mir den leichten Wind um die Nase wehen und genieße die fantastische Aussicht ringsum: Berge, Häuser und der in der Sonne glitzernde Fluss bieten wirklich einen traumhaft schönen Anblick und einen perfekten Abschluss meiner Japanreise. Ich lasse die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren und bin mir sicher: dies war ganz bestimmt nicht meine letzte Reise ins „Land des Lächelns“ und ich werde bald wiederkommen, denn Japan und seine freundlichen Menschen haben mich fasziniert wie selten ein Land zuvor. Die Zeit hier ist leider viel zu schnell verflogen!

Japan - Umeda Sky Building in Osaka

Abschied von Japan!

Schon ganz früh am Morgen mache ich mich auf zum Itami-Flughafen, von wo aus ich zunächst zurück nach Tokyo fliege. Mit meinem Koffer laufe ich ein letztes Mal durch die um diese Zeit noch ganz ruhigen Straßen der sonst so belebten Stadt zur Haltestelle des Flughafen-Shuttlebusses. Wenig später erreiche ich auch schon mein Ziel und kann einchecken. Nach der Zwischenlandung in Tokyo bringt mich der Dreamliner von All Nippon Airways in elf Stunden zurück nach Deutschland.

Sie wollen auch gern ganz individuell nach Japan reisen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie unsere Reise-Spezialistin Stephanie Färber per Email oder unter 089 127 091 123.


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